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Silvretta Hochalpenstraße - Bieler Höhe
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Vorarlberg - Tirol
Galtür (T)
Partenen (V)
2037 m. ü. M.
26 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
46.917912 o
10.094376 o
L 188
2
Wintersperre:  November - April
Maut:  2013  EURO  11,--
Streckenbeschreibung Die Silvretta Hochalpenstraße ist eine gebührenpflichtige Mautstraße.  Eigentümer der Straße sind die Vorarlberger Illwerke, denen wir  Motorradfahrer den Bau der Straße zu verdanken haben. Auf der  Westauffahrt warten 25 sehr gut ausgebaute Serpentinen und eine  geniale Bergwelt. Ein Höhepunkt auf  der Auffahrt könnte eine Rast am  Vermuntstausee sein,  um den See und die Berge ringsum ausführlich  genießen zu können, denn 3000er gibt es hier in Hülle und Fülle.   Südlich  des Silvrettagebirges, jedoch ohne Zufahrtsmöglichkeit  liegt der  Fluelapass.  Die Abfahrt über die Ostflanke bietet lediglich 4 Serpentinen. Danach  schlängelt sich die Straße das Vermunttal entlang, durch einige,  allem für  Wintersportler, klingende Name wie Galtür, Ischgl und andere.  
Was gibt es am Wegesrand? Das Montafon liegt im Süden Vorarlbergs und am  südwestlichen Ende Österreichs. Es wird gleich von  drei mächtigen Gebirgszügen eingekesselt. Im  Nordwesten sind es die markanten Kalkfelsen des  Rätikons, im Süden begegnet man dem kristallinen  zentralalpinen Gestein der teilweise vergletscherten  Silvretta und im Nordosten dem Verwall. Die einzelnen  Gipfel tragen klingende Namen wie Schesaplana,  Zimba, Drei Türme, Sulzfluh, Madrisa, Litzner, Vallüla,  Patteriol, Maderer oder Piz Buin, der mit 3312 Metern  der höchste ist. Einen Abstecher ist das Zeinisjoch wert. Die kleine  Straße zum Stausee Kops und weiter zur Kopsalpe  zweigt vor Wirl von der B 188 nach Norden ab.   
Geschichte der Silvretta Hochalpenstraße: Ganz am Anfang stand der Wunsch der Vorarlberger Illwerke AG ein Speicherkraftwerk im Silvrettamassiv zu errichten. Ab 1925 wurde  am Kraftwerk gebaut. Die Baugenehmigung wurde erteilt um am Vermuntsee eine Staumauer zu errichten.  Zu diesem Zweck  verbreiterte  die Vorarlberger Illwerke AG den bis dahin bestehenden Karrenweg ab Partenen. Nach der Fertigstellung der Staumauer  im Jahr 1930 geschah mit der Straße nicht mehr viel. Erst das Deutsche Reich baute die Straße weiter aus und verlängerte die Straße  bis zur Bielerhöhe. Die einzige Schmach für die Silvretta Hochalpenstraße mag sein, dass zum Ausbau zahlreiche Kriegsgefangene  und Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. Bei der Bielerhöhe war Schluss mit dem Ausbau.   Aus der Zeit als der Stausee Vermunt errichtet wurde befand sich Anfang der 1950er Jahre noch ein übergroßer Bagger am Berg. Da  die Straße für einen Transport zu schmal war und der Bagger im Tal gebraucht wurde, bahnte er sich den Weg von der Bielerhöhe bis  Galtür ganz einfach selbst. Das war der Beginn der durchgehenden Befahrung der Silvretta-Hochalpenstraße. Die Straße wurde 1954  für den öffentlichen Verkehr frei gegeben. Bis 1961 erfolgte der zweispurige Ausbau. Heute stellt sich die Silvretta-Hochalpenstraße als  großzügig angelegte Alpenstraße dar, die nicht nur Fahrspaß bietet, sondern auch viel Natur. 
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