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Scharflinger Höhe / Mondsee Bergstraße
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Niederösterreich
Weissenbach  am Wolfgangsee
Voglau
1304 m. ü. M.
ca. 30 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.626609 o
13.414607 o
Maut
2-3
Streckenbeschreibung: Die Scharflinger Höhe ist eine sehr gut ausgebaute breite  Straße, welche den Wolfgangsee mit dem Mondsee und in  weiterer Folge mit dem Attersee befindet. Sie liegt somit  mitten im „Seensuchtland“. Die Straße ist nicht weiter  spektakulär. Die Landschaft und die schier unendliche Zahl  an Sehenswürdigkeiten der Gegend lässt das  Salzkammergut als idealen Stützpunkt für einen kombinierten  Motorrad-Genuss-und Kultururlaub erscheinen.
Am Wegesrand:  Die umliegenden Orte St. Gilgen, St. Wolfgang, Aigen, Fuschl am  See, Bad Ischl, Hallstatt, Bad Aussee usw. bieten eine Anzahl  von Sehenswürdigkeiten, die kaum übersehbar sind, aber einer  schöner als die andere. Beeindruckend ist die Sammlung an Musikinstrumenten aus aller Welt, die es in St. Gilgen zum bestaunen gibt.   Wolfgangsee: Kaum zu glauben: Im pittoresken Wolfgangsee  tummelt sich ein Nachfahre des im Schwarzen Meer heimischen  Perlfischs. Vor mehr als 10.000 Jahren wurde er vor Rest der  Familie getrennt.
Sage aus St. Wolfgang:  In der Grotte des Falkensteins, wo der Hl. Wolfgang zuerst gelebt haben soll, zeigt man noch den Eindruck seines Kopfes und seiner Hände,  dann eine Quelle, die er aus dem Felsen sprudeln ließ, und endlich in der Nähe eine ihm geweihte Kapelle, wohin Kaiser Leopold I. von  Passau aus wallfahrtete, als Wien von den Türken belagert wurde. Seitdem kommen alljährlich am Feste des Hl. Wolfgang die Pilger in  großer Zahl hieher, um zu beten und das wundertätige Wasser zu trinken. Inmitten der Kapelle sieht man zwei riesige Steine, welche die  Pilger zu bewegen und in Drehung zu versetzen suchen. Gelingt dies, so ist es ein Zeichen, daß der Himmel ihnen die Sünden vergab. Und  wenn die frommen Gläubigen dann heimkehren und unten an der Wand des Falkensteins im Boot vorüberfahren, dort, wo ein sieben, oder  achtfaches Echo hallt, dann versäumen sie nicht zu rufen: "Heiliger Wolfgang, dürfen wir aufs Jahr wiederkommen? Alsdann sag ja!" "Ja, ja,  ja, ja, ja, ja, ja", wiederholt das Echo, und die Leute ziehen von dannen, glücklich über diese eigenartige Einladung.  Der Hl. Wolfgang bekehrte die heidnischen Bewohner der Gegend, zugleich lehrte er sie, Eisen zu gewinnen, an dem die Gegend reich war,  und daraus allerlei Werkzeug fertigen. Er lehrte sie auch Ziegel brennen und daraus Häuser bauen, Bäume fällen, Bretter schneiden,  Kruzifixe und andere Figuren schnitzen, von denen manche heute noch in der Gegend zu finden sein sollen. In der Kirche verwahrte man  auch seinen Bischofsstab, Kelch, sowie eine Axt, die das erste geschmiedete Gerät gewesen sein soll und an die, sich verschiedene  Legenden knüpfen. So soll einst der Heilige auf einem Felsen eingeschlafen sein, während man die Messe las. Um sich zu bestrafen, ergriff er die Axt und  wollte sich die Füße abhacken, aber plötzlich gab die Erde nach und der Hieb ging daneben. Zur Erinnerung an dieses Wunder erbaute St.  Wolfgang an Ort und Stelle mit eigenen Händen aus selbstgebrannten Ziegeln ein Bethaus, und man zeigt heute noch in einer Seitenkapelle  der Kirche den Abdruck seiner Fußstapfen.  Nach einer anderen Legende warf der Hl. Wolfgang seine Axt weit ins Tal hinunter und baute die Kapelle dort, wo sie niedergefallen war.  Wieder eine fromme Sage berichtet sogar, daß er den Bösen selber dazu brachte, ihm beim Bau des Gotteshauses zu helfen, indem er ihm  das erste lebende Wesen versprach, das die Schwelle überschreiten werde. Nach der Fertigstellung trieb er einen Wolf vor sich in die  Kirche, mit dem mußte der Teufel sich begnügen. Nach fünf Jahren aber wurde der Aufenthalt des Heiligen doch bekannt und eine Abordnung kam von Regensburg, um ihn auf den dortigen  Bischofsstuhl zu holen.