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Pass Lueg
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Salzburg
Tenneck
Golling
552 m. ü. M.
ca. 15 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.575512 o
13.194730 o
B 159
1-2
Streckenbeschreibung: Der Pass Lueg ist ein sogenannter Talpass. In  Fahrtrichtung Norden schlängelt sich die Straße entlang  der Salzach in das immer enger werdende Tal. Die  Straße ist sehr gut ausgebaut und in tadellosen  Zustand. Die B 159 ist keine Durchzugsstraße im  engeren Sinn, da parallel, hauptsächlich in Tunneln  versteckt, die Tauernautobahn verläuft. Der Pass Lueg  ist wenig spektakulär zu fahren und vermittelt dennoch  das Gefühl eines Erlebnisses. Zuerst, noch vor dem  eigentlichen Pass führt die Straße an der Festung  Hohenwerfen vorbei. Bereits von weitem ist die  mächtige Burganlage sichtbar. Der Pass ist ein  Durchbruch durch das Hagengebirge und des  Tennengebirges. Die Straße führt direkt auf einen schier  unüberwindbaren Gebirgskamm zu. Kennt man den  Straßenverlauf nicht kann man in den Glauben  versinken, die Straße sei bald zu Ende und man muss  umkehren.  
Geschichtliches:   Werfen war mit einem sogenannten Pflegegericht  ausgestattet. Pflegegerichte stellten die unterste Form der  Rechtsprechung dar.  Es gab Hoch- und Niedergerichte.  Die Hochgerichte hatten sich mit Straftaten wie Mord und  schweren Diebstahl zu befassen. Strafen wurden von  Verstümmelungsstrafen bis zur Todesstrafe  ausgesprochen  Die Niedergerichte waren mit allen  anderen Straftaten befasst. Bei den Niedergerichten  wurden Strafen wie Stehen am Pranger oder Geldstrafen  ausgesprochen.  Eigene Regeln gab es für die  Zusammensetzung der Gerichte. Richter musste aus den  gleichen Ständen stammen wie der Beschuldigte. Oberster  Richter war der Grundherr, der zumeist Richter die  Rechtsgewalt betraute. Zumeist wurden für die Dauer  eines Jahres Richter aus der Dorfgemeinde gewählt. Die  Kirche beanspruchte weite Bereiche der Rechtsprechung  für sich.
Am Wegesrand: Salzachtalstraße: Der Pass Lueg ist ein Tal der sog. Salzachtalstraße, die einst Kärnten mit Salzburg verband. An der Route lagen  neun Mautstationen; Untertauern, Tweng, St. Michael, Radstadt, Hüttau, Werfen, Golling und Salzburg.  Festung Hohenwerfen: Die Festung ist eine mittelalterliche Burg, deren Baubeginn ca. um 1075 begann. Nach den Kreuzzügen  wurde die Burg zu einer Festungsanlage ausgebaut und hatte bis weit in die Neuzeit wichtige Aufgaben erfüllt. Heute erfreut uns  die Burg mit einem ausgiebigen Waffenraum, dem Burgverlies, Ritterturnieren und einer 4412 kg. schwere Glocke.   Die Eisriesenwelthöhle bei Werfen ist ein Höhlenlabyrinth von über 40 Kilometern Gesamtganglänge. Die Entstehung erfolgte wie  bei allen Höhlen über einen sehr langen Zeitraum. Die ersten Spalten und Klüfte im Kalkfelsen entstanden bereits im Zuge der  Gebirgshebungen vor ca. 100 Mio. Jahren und wurde durch chemische Auflösungsvorgänge und Wassererosion über Jahrtausende  hinweg vergrößert und ausgeformt. Die Höhlen in den Alpen sind auch heute noch in einem Entwicklungsprozess, wenngleich sich  viele Höhlensysteme - auch große Teile der Eisriesenwelt – durch Austrocknung nicht mehr bedeutend weiterentwickeln.  Naturspektakel: In der Nähe des Pass Lueg liegen sowohl die Liechtensteinklamm, als auch die Lammerklamm und die  Salzachöfen. Allesamt tiefe Einschnitte welche durch die Vergletscherung des Alpenhauptkammes in Verbindung steht.   Gollinger Wasserfall: Im Gollinger Ortsteil Torren („torren“ romanisch: tosender Wildbach), nahe der sehenswerten spätgotischen  Wallfahrtskirche St. Nikolaus, stürzt der Gollinger Wasserfall in zwei Fallstufen beeindruckende 75 Höhenmeter in die Tiefe.   Jet Boating: Auf der Salzach, dort wo früher das Salz auf Holzflößen transportiert wurde kannst du heute Speed in Reinkultur  erleben. Die 345 bzw. 680 PS der Salzach-Jets lassen einmalige Beschleunigung spüren. 360-Grad-Spins auf engstem Raum vor  Brückenpfeilern, Bäumen und Felsen sorgen genauso für Nervenkitzel wie rasante Fahrten durch Schluchten und enge Passagen.