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Pass Thurn
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Salzburg - Tirol
Kitzbühel
Mittersill
1272 m. ü. M.
ca. 30 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.308407 o
13.408736 o
B 161
1-2
Streckenbeschreibung: Die Straße über den Pass Thurn ist eine  Hauptverkehrsader durch die Kitzbühler Alpen. Es ist  eine bestens ausgebaute, teilweise sogar 3-spurige  Straße, auf der sich relativ viel Verkehr bewegt. Das soll  nicht darüber hinwegtäuschen, dass  die Strecke schön  zu fahren ist und die die landschaftlichen Reize nicht zu  kurz kommen. Mit Geschwindigkeitskontrollen ist  jederzeit zu rechnen. Einen Umweg um die Strecke zu  besichtigen ist sie jedenfalls nicht wert. Viel mehr eignet  sich die Strecke über den Pass Thurn um in die Hohen  Tauern zu gelangen. Viel lohnender ist ein Abstecher zum  Kitzbühler Horn. Die 10 km lange Bergstraße zum Horn  ist ein Leckerbissen, nach dessen „Bezwingen“ man noch  dazu mit grandioser Fernsicht belohnt wird. Leider muss  man die gleiche Strecke wieder zurück.  
Am Wegesrand:  Kitzbühel: Das Alpenstädchen hat im Sommer zwar nicht das  Flair wie im Winter; ein Besuch lohnt sich allemal. Eine Vielzahl  Sehenswürdigkeiten wollen erkundet werden, Pulverturm,  Stadtzentrum, Kapellen und natürlich die Streif von sicherer  Entfernung. Nicht zu vergessen die feudalen Villen der vielen  Berühmtheiten, die sich in Kitzbühel angesiedelt haben. Mittersill an der süd-östlichen gelegenen Auffahrt gelegen  besticht mit seiner Natürlichkeit. In der  Schösswendklamm fließt  seit Jahrtausenden das Wasser über kleinere und größere  Wasserfälle und formt so die markanten trichter- und  kesselförmigen Vertiefungen ins Gesteinsmassiv. Oder vielleicht  liegen Ihnen Bienen besser. Der Bienenlehrpfad Hollersbach ist  ein erlebnisorientierter Lehrpfad, der unglaubliche Einblicke in  das Leben der Bienen eröffnet.   Wer einmal wie in früheren Zeiten in einem Schloß nächtigen  möchte könnte im Schloß Mittersill genau richtig sein. Im  Sommer wird eine Nächtigung bereits     ab € 90,-- angeboten. 
Hahnenkammrennen: Das jährlich im Jänner stattfindende Hahnenkammrennen hat Tradition bis in das Jahr 1931. Als Hahnenkamm-Sieger wird der  Gewinner der klassischen Kombination bezeichnet,  welcher auf der Streif  (Abfahrt) und dem Ganslernhang (Slalom) ausgetragen  wird. Die Organisation wird von hiesigen Ski Club durchgeführt, der übrigens über 6.600 Mitglieder verfügt. In den Anfangsjahren  wurde das Rennen auf verschiedenen Pisten in der Umgebung ausgetragen. Seit den 1940er Jahren werden die Rennen immer  auf der Streif ausgetragen. Von 1932 bis 1961 wurden auch Damenrennen ausgetragen. Seit 1962 ist das Kitzbühel-Wochenende  fest in männlicher Hand. Die Siegerliste der Klassischen Abfahrt liest sich wie das „Who is Who“ des alpinen Skilaufs. Leider wird  das Rennen auch regelmäßig durch schwere Stürze getrübt. Stürze enden zumeist im Spital, nicht selten im Koma. Wer einmal auf  der Streif stürzte kommt zumeist nicht mehr an die Weltspitze heran. Die steilste Stelle an der Mausefalle verfügt über ein Gefälle  von 85%, Sprünge bis zu 80 m und eine Spitzengeschwindigkeit im Zielschuss über 140 km/h machen die Abfahrt in Kitzbühel zu  einer der spektakulärsten im Skisport. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt über 103 km/h. Selbst die größten des Abfahrtsports  geben an, zumeist nach Ende ihrer Karriere, dass sie beim ersten Start am liebsten wieder aus dem Starthäuschen geflohen  wären. Nach jedem Sieger wird eine Kabine der Gondelbahn benannt, die forthin auch seinen Namen trägt.  Der Abfahrtslauf wird durch 10.000m Zuschauerzäune, 2.000m Gleitzäune, 1.300 m Hochsicherheitszäune, 4.000 Auffangzäune  und 1.000m Willibags gesichert.
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