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Hochtannbergpass
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Vorarlberg
Warth
Schröcken
1674 m. ü. M.
10 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.269359 o
10.130124 o
L 200
2
Streckenbeschreibung: Die L200 ist eine wichtige Vorarlberger Verbindungsstraße  die vom Arlberggebiet in den Bregenzer Wald führt. Die  Straße über den Hochtannberg ist eine reine  Touristenstraße, die an der Scheitelhöhe durch eine  liebliche Wiesen- und Almenlandschaft führt. Ringsum ragen die 2000er-Gipfel auf, wobei das Panorama in nördlicher  Richtung vom Widderstein beherrscht wird.   Die Straße ist breit ausgebaut und in hervorragendem  Zustand.  Richtung Hopfeben setzt sich die Straße  klammartig fort. Entlang der westlichen Rampe ist ein  Tunnel und einige Steinschlaggalerien angebracht.
Geschichtliches: Die heutige Straße über den Hochtannberg wurde in den  1954-er Jahren errichtet. In Urkunden wird über eine  Landstraße im 15. Jhdt. berichtet. Sehenswert ist das Große  Walsertal allemal. Einige Kilometer westlich der Passhöhe liegt der  Kalbelesee.  Aus den Sedimenten des Sees hat die Uni Innsbruck einen 6  m. langen  Bohrkern entnommen um die Geschichte des  Gebiets zu erforschen.  Das Ergebnis war, dass die Region  jedenfalls in den letzten 3000 Jahren intensiv zur  Landwirtschaft und Viehzucht genutzt wurde, oftmals durch  Brände der Boden wieder ertragreicher gemacht wurde und  sich im Gebiet immer wieder Klimaverschiebungen abgespielt  haben.  
Die Walser: Die Walser, ein allemannischer Volkstamm besiedelte  im 13. Jhdt. das Walsertal, Laternsertal, Argental, Damüls, Brandner Tal und  Silbertal. Das im Wallis beheimate Volk war auf der Suche nach weiteren Siedlungsräumen. Man spricht auch von der  mittelalterlichen Walserwanderung.  Wahrscheinlich war der wachsende Bevölkerungsdruck  Auslöser der Wanderung.  Kriegerische oder Eroberungsgedanken können ausgeschlossen werden. Alle von den Walsern besiedelten Gebiete waren schwer  zugänglich und zur damaligen Zeit nicht besiedelt.   Tatsache ist jedoch, dass die Walser Siedler freier Bauern waren. Das lässt sich aus verschiedenen Erblehensbriefen eindeutig  ablesen. Geschichtlich nicht geklärt ist, ob es sich um ein Kolonistenrecht oder ein Erbgut aus dem Wallis war. Der Walser Bauer  war somit nicht an die Scholle und den Herrn gebunden, er verfügte über das Abzugsrecht, er musste keine Steuer wie ein  Leibeigener leisten, er musste keine Frondienst leisten, hatte das freie Heiratsrecht und er konnte den Waffendienst im eigenen  Land leisten.
Adrenalin: Flying Fox Park Safari Schröcken: Insgesamt ziehen 6 Line Bahnen in 20-90 m Höhe den Besucher über wilde Schluchten, über Bäume und Täler. Der Flug bietet  atemberaubende Ausblicke. Man sieht die Umgebung aus den Augen eines Vogels.  Flying Fox über die Landesgrenze: Ähnlich dem Flying Fox Park in Schröcken gibt es auch in Warth eine derart adrenalinsprießende Sehenswürdigkeit in Wart.  Die Besonderheit der Variante aus Warth ist, dass man über die Landesgrenze mit Tirol fliegt.  Wildwasserschwimmen: Auf einer Länge von 6km schwimmt man, oder lässt sich im Wildwasser durch eine wunderschöne Schlucht mit einzigartiger  Kulturlandschaft treiben. Natürlich gesichert und mit Schwimmweste.  
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