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Griessenpass
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Salzburg - Tirol
Fieberbrunn
Leogang
963 m. ü. M.
ca. 18 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.460666 o
12.635777 o
B 164
1-2
Streckenbeschreibung: Bei der Überquerung über den Grießen-pass kann es  schon passieren, dass man den Pass sucht. Der  Höhenunterschied zwischen Tal und Passhöhe beträgt  lediglich 173 m. Dennoch ist der Grießenpass eine  wichtige Straßen-verbindung zwischen dem Pinzgau  und den Kitzbühler Alpen im Westen bzw. dem  Pillerseetal im Norden dar. Die Passstraße ist sehr gut  ausgebaut, doch leider hat man wenig Aussicht auf die  herrliche  Gegend. Fahrerisch stellt der Grießenpass  keine Ansprüche. Er ist halt ganz einfach nur da.
Am Wegesrand: Das Bergbau und Gotikmuseum in Leogang versucht dem  Besucher 3000 Jahre Bergbaugeschichte näher zu bringen.   Die Pfarrkirche in Fieberbrunn zu den HL. Primus und  Felizian ist es wert besucht zu werden. Weniger wegen der  möglichen Beichte, so umso mehr wegen dem Bau selbst  und er Altäre aus dem 18. Jhdt.  Obwohl österreichische Sportler nicht gerade im  Biathlonsport den Ton angeben gibt es in Hochfilzen die  weltweit drittgrößte Biathlonanlage. Fieberbrunn: Heilbrunnen Fieberbrunn; Aufschrift an der  Tafel: "Im Jahre 1354 kam die damalige Tiroler Landesfürstin  Margaretha Maultasch in das Pillerseetal. Von schwerem  Fieber befallen trank sie Wasser aus dieser Quelle und  erlangte die Gesundheit wieder. Aufgrund dieser  Begebenheit erhielt die Quelle den Namen "Fieberbrunn".  Diese Benennung ging im Laufe der Zeit auf die gesamte  Ortschaft - die früher "Pramau" hieß - über. 
Geschichtliches:  Im Jahr 1330 schloss Herzog Heinrich von Kärnten und Tirol mit dem damaligen Kaiser Ludwig dem Bayern einen Vertrag,  wonach ihm für seine Töchter die Erbfolge zugesichert wurde. Die Bedingung war, dass die Tochter mit der Einwilligung des  Kaisers verheiratet war. So wurde die die Tochter Margarete von Tirol-Görtz (genannt Maultasch) bereits mit 12 Jahren mit Johann  Heinrich, dem Bruder des späteren Kaisers Karl IV von Böhmen vermählt. Johann Heinrich war zur Hochzeit gerade 5 Jahre alt.  Die beiden Kinder konnten sich nie ausstehen. Aus der ursprünglichen Abneigung wurde bald blanker Hass. Im Jahr 1335 verstarb  Herzog Heinrich von Kärnten und Tirol, sodass Margarete mi 17 Jahren die Herrschaft in Tirol antrat. Ihr „Gemahl“ gebärdete sich  wie der Herr über alle Tiroler und war alsbald im ganzen Land als Frauenheld bekannt.  Am Allerseelentag des Jahres 1341  vertrieb Margarete ihren „Gemahl“ aus Tirol. Da die Ehe niemals vollzogen wurde heiratete Margarete ein Jahr später Ludwig von  Bayern-Brandenburg.  Die Heirat wurde in Tirol sehr willkommen geheißen. Der Klerus, allen voran der Papst war anderer  Meinung und exkommunizierte Margarete und verhängte ein Interdikt (Einstellung gottesdienstlicher Handlungen) über ganz Tirol.  Das Leben Margaretes war geprägt von Kampf und Krampf. Dennoch hatten Margarete Maultasch und ihr Mann Ludwig das Land  Tirol mit viel Geschick geführt. Gestorben ist Margarete 1369 in Wien. Nach Margarete Maultasch ist der Wiener Bezirk  Margareten benannt. In der Literatur gibt es verschiedene Meinungen wie Margarete zum Rufnahmen Maultasch kam. Einige  meinen es kam von einem schiefen Mund, andere meinen es war ein Schimpfname aus der päpstlichen Propaganda und sollte auf  eine liederliches Leben hinweisen.  
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