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Furkajoch
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Vorarlberg
Laterns
Latrns
1760 m. ü. M.
20 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.266586 o
9.832667 o
L 51
2-3
Am Wegesrand: Wer eine wirklich naturbelassene Schlucht mit  Wasserfall und allem was zu einer Schlucht  dazu gehört erleben möchte, ist bei der „Üble  Schlucht“ gerade richtig. Der Weg führt von  Laterns-Thal ca. 30 min. durch den Wald  (allerdings zu Fuß). Festes Schuhwerk und  wasserfeste Bekleidung wird angeraten.  In der  Klamm zeigen sich bei senkrechten und  überhängenden Felswänden mit dem  Kieselkalk die härtesten Gesteinsschichten  Vorarlbergs, so dass sich die Frutz nur in die  Tiefe einschneiden, eine Erweiterung jedoch  nicht in die Breite stattfinden kann. Auf Grund  der Unwegsamkeit der Schlucht gab es hier  kaum menschliche Eingriffe. 
Geschichtliches: Viele Namen in Rankweil an der westlichen Auffahrt zum Furkajoch tragen den Name „Vinomna“, es gibt ein Einkaufszentrum,  eine Apotheke, ja sogar Schnäpse tragen diesen Namen. Vinomna war die römische Bezeichnung des heutigen Rankweils.  Heute kann man noch die Römervilla in Brederis besichtigen. Sie ist eine konservierte Ruine aus dem 1. - 3. Jahrhundert.  Wahrscheinlich war hier eine Raststation oder Sitz eines römischen Verwaltungsbeamten. 1953 entdeckte man die Villa und  1987 wurde sie mit neuen Methoden vermessen.   Vinomna war ein Kreuzungspunkt verschiedener Römerstraßen.  Vor allem die heute bekannte Allgäustraße, eine 935 m  breite Militärstraße,  führte hier vorbei und war eine Hauptverbindungsader zwischen Augsburg über Chur und den  Septimerpass weiter nach Como. 
Streckenbeschreibung: Die Straße über das Furkajoch verbindet das Laternser Tal mit dem Tal  der Bregenzer Ache. Zumeist ist die Straße nur in den Monaten Juni bis  Oktober geöffnet. Die übrige Zeit hat der Winter die Straße fest im Griff.  Von Laterns aus führt die Straße zuerst kurvenreich durch bewaldetes  Gebiet, wobei die Fahrbahnbreiten sehr wechselhaft sind. An manchen  Stellen genügt die Breite gerade für ein Fahrzeug, um bald danach  wieder 7,5m  Fahrbahnbreite zu erhalten.  Selbst an den sehr  schmalen Streckenteilen stehen genügend Ausweichmöglichkeiten zur  Verfügung.  Die Scheitelhöhe befindet sich an der Baumgrenze. Nicht  Vergessen an der Passhöhe einen Besuch beim Charly abhalten, der  hier eine Imbisshütte betreibt. In die östliche Richtung bergab geht es  dann sehr kurvenreich durch herrliche Almlandschaften, um dann  wieder in bewaldetes Gebiet einzutauchen.  Für die gesamte Strecke  gilt, sobald man aus dem Wald kommt hat man einen herrlichen  Ausblick. Beinahe mystisch mutet der Ausblick an der Passhöhe an. Man  überblickt einen weiten Talkassel umgeben von Bergen, deren Flanken  oft wie rundlich abgesprengt aussehen. Fast so als wären in grauer  Urzeit riesige Teile der Bergflanken weggebrochen. 
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