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Finstermünzpass
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Tirol
Nauders
Pfunds
1252 m. ü. M.
ca. 12 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.913390 o
10.493306 o
B 180
2
Streckenbeschreibung: Der Finstermünzpass, ein Talpass im Anschluss zum  Reschenpass ist ein wahrlich geschichtsträchtiger Ort  und  eine schöne Strecke. In einem schluchtartigen Tal  schlängelt sich die Straße, zumeist zwischen  aufsteigenden Felsen und einem Abbruch zum gar nicht  „Stillen Bach“ entlang. Zahlreiche Lawinenverbauungen,  Tunnel und Galerien waren notwendig um die Straße  sicher zu machen.  Die Straße ist bestens ausgebaut  und für zwei Fahrspuren genügend breit. Kurz vor  Nauders  öffnet sich das Tal ein wenig, sodass der Blick  auf das Vintschgau freigegeben wird. Schließlich führen  einige Kehren zum Winter- und Sommersportort  Nauders, welcher zugleich die letzte Ortschaft vor der  italienischen Grenze ist
Am Wegesrand: Aufgrund der geographischen Lage hatte Finstermünz von  jeher eine besondere Bedeutung - einerseits als  Straßenverbindung zwischen dem Inntal und Vinschgau  und dem Engadin und andererseits als Grenz- und Zollort.  Schon die Römer bauten die erste Heerstraße durch die  Schlucht und überquerten den Inn über eine einfache  Holzbrücke. Später, im Mittelalter, entstand die heutige  Brücke mit dem wuchtigen Turm inmitten des Flusses.  Erster schriftlicher Beleg über die Befestigung: im Jahr  1263. Die steile und kurvenreiche Straße wurde mit Wagen  bereits um 1380 befahren. Finstermünz erhielt im 15. Jhd.  strategische Bedeutung durch die Zwistigkeiten mit den  Engadinern, unter dem Landesfürsten Herzog Siegmund  wurde die kleine Festung oberhalb der Brücke gebaut. Die  Besichtigung der Burganlage ist ein Muss für jeden der an  Geschichte interessiert ist. . Am Finstermünzpass wurde  von den Tiroler Schützen erfolgreich die Bayrischen  Invasoren während den Napoleonkriegen bekämpft.   
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