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Enzingerboden, Stubachtal
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Salzburg
Köhlbichl / Uttendorf
1450 m. ü. M.
ca. 15 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.178279 o
12.626553 o
Panoramastraße Stubachtal
2
Streckenbeschreibung: Die ca. 15 km. Lange Panoramastraße durch das  Stubachtal führt durch faszinierende Landschaft hinauf  ca. 1450 m. und besticht durch ihre grandiosen  Aussichten. Das Stubachtal wird als eines der landschaftlich  schönsten Tauerntäler beschrieben. Der Name  Stubach stammt von "stäubenden Wasser". Das Tal  beinhaltet 18 Seen, 25 Gletscher, 25 Almen und ist  rund 18 km lang. In 13 Kehren fährt man von Uttendorf  bis zum Enzingerboden (1.480 m). Die Straße wurde  von 1921 - 1926 errichtet und 1997 - 1999 general  saniert. An der Panoramastraße zum Enzingerboden  fallen immer wieder Felsrippen und Wände auf, die  einst vom Gletscher stark abgeschliffen wurden. 
Am Wegesrand: In werden seit 1996 an keltischen Gräberfeldern  Ausgrabungen durchgeführt. In der Zwischenzeit wurde  auch ein sehenswertes Keltendorf errichtet.  Die Speicher Tauernmoorsee, Grünsee und Weißsee laden  zum Verweilen und Genießen ein. Für kulinarische  Genüsse sorgen Gaststätten vor Ort.  Zahlreiche kleiner Wasserfälle finden sich neben der  Straße, und herrliche Ausblicke auf die umliegenden  Gletscher der Hohen Tauern.  
Geschichtliches:  Noch in der k & k Monarchie wurden erste Pläne zur Erbauung von E-Kraftwerken im Stubachtal geschmiedet. Die Umsetzung  scheiterte, wie so vieles in der Monarchie, am fehlenden Geld. Nach dem Ende der Monarchie und dem Wegfall der reichen  Kohlevorkommen in Polen und Böhmen war es notwendig die Kraftwerke zu errichten. Von 1921 bis 1929 wurde der  Großspeicher Tauernmoorsee. Zwischen 1937 und 1941 wurde die Energiegewinnung vom NS-Regime weiter vorangetrieben und  der Speicher Enzingerboden gebaut. Zahlreiche Zwangsarbeiter wurden zum Bau des Kraftwerks gezwungen.  AB 1950 wurden  die Baustufen 3 und 4 in Angriff genommen, die schließlich mit der Eröffnung der Kraftwerke Uttendorf I und Uttendorf II  abgeschlossen wurden.  
Sage: Wenn man einen Ausflug ins schöne Stubachtal im Salzburger Oberpinzgau macht (Weißseebahnen / Enzingerboden), dann sieht  man auf Höhe des Gasthofes Wiesen am gegenüberliegenden Hang einen überdimensionalen weißen Fußabdruck in der  Landschaft. Direkt über dem Hof des Wiedrechtshauser-Bauern wurde er auf einem Lawinenschutzdamm vom Maschinenring  errichtet. Er misst sagenhafte 28 Meter und die Steinplatten aus Rauriser Naturstein leuchten mit ihrer weißen Farbe weit ins Tal.  „Sagenhaft“ ist auch gleich das Stichwort, denn der Grund für dieses überdimensionale „Erdzeichen“ ist die Sage von der Wildfrau  im Stubachtal. Die Wildfrauen lebten auf den Bergen in Höhlen und waren den Menschen gut gesonnen. Eine dieser Wildfrauen  hatte eine Liebesbeziehung zum Wiedrechtshauser Bauern und hinterließ als Zeichen ihrer Zuneigung einen Fußabdruck hinter  dem Hof. Solange der Fuß in der Landschaft zu erkennen war, war dem Hof Glück und Segen beschert. Nicht umsonst wurde der  Wiedrechtshauser Hof zum größten Bauernhof im Stubachtal. Über die Jahrhunderte verwitterte der Fußabdruck und verschwand.  So die Sage 
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