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Dientener Sattel
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Salzburg
Dienten
Mühlbach am Hochkönig
1357 m. ü. M.
ca. 10 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.391493 o
13.048829 o
B 164
2
Streckenbeschreibung: Der Dientener Sattel ist sicherlich einer jener  Alpenpässe, die eine gute Bewertung verdienen. Die  Straße ist herrlich ausgebaut, auch für Gegenverkehr  ausreichend breit und der Straßenbelag lässt keine  Wünsche offen. Nicht nur der eigentliche Sattel  zwischen Mühlbach am Hochkönig und Dienten,  sondern bereits die Anfahrt von Bischofshofen  garantieren Fahrspaß pur. Von Osten kommend  schlängelt sich die Straße dem engen Tal und dem  Mühlbach entlang. Immer wieder kann man Blicke auf  den überragenden Hochkönig erhaschen. Kurz vor der  Passhöhe weitet sich das Tal um nahtlos in den  Filzensattel überzugehen. Die Hochkönigstraße wurde  erst mit dem aufkommenden Tourismus errichtet.  
Am Wegesrand: Im Ort Mühlbach am Hochkönig zweigt eine kleine, aber gut  ausgebaute Straße, die L 246 zum Hochkönig ab. Die  Sackgasse endet beim Arturhaus. Hier gibt es neben  ausgezeichneten Speis und Trank auch sehr schöne  Ausblicke zum Hochkönig, einen Bogenparcours. Wenn  man Glück hat kann man Murmeltiere beim hurtigen  Schaffen beobachten.   Kurz unter dem Artushaus kann man Eingänge zu  mittelalterlichen Stollen bewundern. Die Stellen selbst sind  leider nicht zu besichtigen. Sehenswert ist jedenfalls die Paul Ausserleitner Schanze in  Bischofshofen, die jährlich die Endstation der 4-Schanzen-  Tournee ist. Mühlbach am Hochkönig ist das Dorf der Tiere. Zwischen  den Bauernhöfen bestehen Wanderwege und die Höfe  können besichtigt werden, insbesondere können Kinder mit  den Tieren in Kontakt kommen.  
Die Sage von der Übergossenen Alm Der Hochkönig war nicht immer so grimmig, unzugänglich und schneebedeckt, wie wir ihn heute sehen. Die Sonne schien wärmer,  der Wind blies sanfter da hoch droben, statt des Gletscherfeldes schimmerte eine grüne Alm und bis ins Dientener Tal herunter  hörte man das Läutern der Kuhglocken. Aber noch andere Töne kamen von der Bergeshöhe: Lustige, dralle Sennerinnen trieben  da ihr Wesen, sie lachten, sangen und feierten bei Tag und Nacht. Von den Sennern ließen sie sich die feinsten Leckereien und  Weine aus Salzburg herbeischaffen. Und wie sich auf die Küche verstanden! Doch vor lauter Wohlleben wurden sie leichtsinnig und  frech. Sie pflasterten den Weg mit Käse, badeten sich in Mich und bewarfen sich mit Butter. Den Kühen hingen sie silberne  Glocken um den Hals und den Stieren vergoldeten sie die Hörner. Die Leute im Dorf munkelten, die da oben hielten es mit dem  Gottseibeiuns. Eines Abends erschien auf der Alm ein alter Mann, bekleidet mit einem braunen Pilgermantel, einen Wanderstock in  der Hand, den Hut tief ins Gesicht gezogen und bat gar demütig um ein Obdach. Die Sennerinnen aber lachten ihm ins Gesicht und  schickten ihn fort. Am selben Tag sammelte sich eine Wolke um den Berg, schwarz und gewaltig. Und selbst die ältesten Leute  konnten sich nicht erinnern, derartiges je gesehen zu haben. Blitze zuckten um den Gipfel und der ganze Pinzgau bebte unter  Donnerschlägen. Über der Alm ergoss sich eine mächtige Flut und erstarrte sogleich zu Eis. Die Teufel aber fuhren schreiend durch  die Löcher der Felswand und für den Fall, dass jemand diese Geschichte bezweifelt: die Teufelslöcher kann man heute noch  sehen.